LACHGASBEHANDLUNG

LACHGASBEHANDLUNG

MIT
HEITERER
ENTSPANNUNG

Lachgas wirkt während der Behandlung beruhigend und entspannend. Der Patient ist ansprechbar und zu jeder Zeit Herr seiner Sinne und psychisch kompetent. Patienten berichten von guten Gefühlen und maximaler Entspanntheit.
 

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass auch der Würgereiz stark reduziert wird und die Schmerzempfindlichkeit herabgesetzt ist.

Der Vorteil bei einer Behandlung mit Lachgas ist die einfache Dosierbarkeit der Sedierung, also der Wirkung.
Das Gas wird über die Atemwege aufgenommen und gelangt über den Blutweg sehr schnell ins Gehirn, wo es für die euphorisierende, sedierende und sogar schmerzlindernde Wirkung sorgt.
Wird die Zufuhr gestoppt, ist das Gas in wenigen Minuten vollständig aus dem Körper verschwunden und somit auch die Wirkung zu Ende. Der Patient kann die Ordination sofort verlassen. Vor Inbetriebnahme eines Fahrzeuges sollten 15 Minuten vergehen, um dem Gehirn Zeit zu geben, sich wieder an die Normalsituation zu gewöhnen.
Die schnelle Aufnahme in den Körper sowie die schnelle Abgabe des Gases aus dem Körper machen es im Praxisalltag sehr anwender- und vor allem sehr patientenfreundlich.
Bei anderen Sedierungsformen wie z. B. Dormicum oder bei der Vollnarkose muss die Dosis zuvor genau errechnet werden und wird danach meist auf einmal verabreicht (z. B. oral oder intravenös). Die Medikamente wirken dann je nach Konzentration entsprechend stark und entsprechend lang, lassen aber keine sofortige Reduktion der Wirkung mehr zu. 

Das Stickoxydul oder Distickstoffmonoxid (Lachgas) ist in geringem Maße in unserer natürlichen Luft enthalten und hat somit für den Menschen kaum Nebenwirkungen.
Voraussetzung für die Behandlung mit Lachgas in der Zahnarztpraxis ist eine funktionierende Nasenatmung, da das Gas über spezielle Nasenmasken verabreicht wird. Im Fall einer verstopften Nase ist eine Behandlung nicht möglich.
Ab einem Alter von vier bis fünf Jahren kann eine Behandlung mit Lachgas erfolgen.
Für Angstpatienten mit schlechten Erinnerungen, für große Eingriffe oder bei Patienten mit verstärktem Würgereiz stellt Lachgas eine klare Indikation dar und sorgt für einen gewissen Chillfaktor sogar beim Zahnarzt.


Kontraindikationen:
behinderte Nasenatmung, Sinusitis, Otitis media, Mundatmer, chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD), nach Brust- oder Kopftraumen, gastrointestinale Beschwerden, Klaustrophobie, Schwangerschaft sowie Vitrektomie (Augenoperation)